Tools machen den Unterschied zwischen einem „schlauen Texter" und einem „handlungsfähigen Agenten". Durch Tool-Use kann ein AI-Agent mit der realen Welt interagieren: Datenbanken abfragen, APIs aufrufen, Dateien erstellen, E-Mails senden.
Moderne LLMs (Claude, GPT-5, Gemini) unterstützen natives Function Calling:
const tools = [{
name: "search_customers",
description: "Sucht Kunden nach Name oder E-Mail",
parameters: {
type: "object",
properties: {
query: { type: "string", description: "Suchbegriff" },
limit: { type: "number", description: "Max Ergebnisse", default: 10 }
},
required: ["query"]
}
}]
| Prinzip | Beschreibung |
|---|---|
| Single Responsibility | Ein Tool = eine klar definierte Aufgabe |
| Klare Beschreibung | Das LLM muss verstehen, wann welches Tool passt |
| Validierung | Input-Parameter validieren, bevor die Aktion ausgeführt wird |
| Idempotenz | Gleicher Input → gleiches Ergebnis (wo möglich) |
| Fehlerbehandlung | Klare Fehlermeldungen, die das LLM verarbeiten kann |
Praxis-Tipp: Beginnen Sie mit 3–5 gut definierten Tools. Mehr Tools = mehr Verwirrung für das LLM. Wenn die Accuracy sinkt, haben Sie wahrscheinlich zu viele ähnliche Tools.