Wenn eine Aufgabe zu komplex für einen einzelnen Agent ist, verteilen Sie die Arbeit auf spezialisierte Agents. Multi-Agent-Systeme kombinieren die Stärken verschiedener Agents — ähnlich einem Team mit unterschiedlichen Rollen.
| Szenario | Single Agent | Multi-Agent |
|---|---|---|
| FAQ beantworten | ✅ | Overkill |
| Code schreiben + reviewen | ⚠️ | ✅ (Writer + Reviewer) |
| Research + Analyse + Bericht | ❌ | ✅ (Spezialisierte Agents) |
| Komplexer Workflow mit Genehmigung | ❌ | ✅ (Worker + Supervisor) |
Ein Orchestrator-Agent delegiert Aufgaben an spezialisierte Worker-Agents.
CEO-Agent
├── Research-Agent → Daten sammeln
├── Analyse-Agent → Daten auswerten
└── Writer-Agent → Bericht erstellen
Vorteile: Klare Kontrolle, einfaches Debugging Nachteile: Bottleneck beim Orchestrator, Single Point of Failure
Agents kommunizieren direkt miteinander, ohne zentrale Steuerung.
Vorteile: Dezentral, skalierbar Nachteile: Schwieriger zu debuggen, Konsensfindung komplex
Agents arbeiten sequenziell — der Output eines Agents ist der Input des nächsten.
Vorteile: Einfach zu verstehen, reproduzierbar Nachteile: Keine Parallelisierung, Fehler propagieren
Der Orchestrator zerlegt die Aufgabe in Subtasks und weist sie Spezialisten zu.
Anfragen werden basierend auf dem Skill-Profil an den passenden Agent geroutet.
Mehrere Agents bearbeiten die gleiche Aufgabe. Die finale Antwort wird durch Abstimmung oder Zusammenführung bestimmt — verbessert Qualität bei kritischen Entscheidungen.
interface AgentMessage {
from: string // Sender-Agent
to: string // Empfänger-Agent
type: 'task' | 'result' | 'question' | 'escalation'
content: string // Inhalt
context: object // Relevanter Kontext
priority: number // Dringlichkeit
}
Praxis-Tipp: Starten Sie mit dem hierarchischen Pattern — ein Orchestrator + 2 Worker. Erst wenn Sie die Kommunikation beherrschen, erwägen Sie komplexere Topologien.